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Die Zeit ist ein verrücktes Ding Bist du da sie kreisen Soll ich nun die Zeit dafür
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Sonnenwind, heißer Hauch
Eisenkugel kneift im Bauch
Blumenheere hoffnungsvoll,
Kopf verdreht, wirr und toll.
Träume, Wünsche, Musenbrot.
Schnee und Feuer, Abendrot.
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In Amors Garten, Ort der Triebe. Doch plötzlich springt sie mit Gesang Stark und kraftvoll eh man denkt Verdruß gibts hier, bei Zeiten schon Dies ist natürlich jedem klar,
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Der Mond, er wirft sein Silberlicht
in einen See voll Sehnsucht ein.
Was meine Brust zerdrücket
ist kein Stahl und auch kein Stein.
Es ist das Pochen meines Herzens,
dass für mein Leben ficht.
Ob es die Brust zerdrücket,
das weiß ich....
das weiß ich leider nicht.
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Freudentaumel. |
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Kuruh, des Käutzchens Silberstimme
erklingt von einer Turmeszinne.
Um Mitternacht schleicht durchs Gemäuer
ein weisser Geist ganz ungeheuer.
Hier hat sich einst in einer Nacht
des Burgherrn Liebste umgebracht.
Weil einst sie sehr geblendet war
von eines Recken Lockenhaar.
Es begann vor langer Zeit
befahl der Burgherr: Ritterstreit.
Von weit her kam die Ritterscharr
zu kreuzen Lanzen im Talar.
Ein rotes Kreuz die Brust verdeckte
ein heilig Buch im Streitwamst steckte.
Sie wollten tun was dies Buch ehrte
selbst Fleisch zerschneiden mit dem Schwerte
| Bunter Stoff, das Zelt gebaut ein jeder munter aufgetaut. Denn wo Tuniere Trubel bringen will keiner sich zur Ruhe zwingen. Erschallt das Horn. Erschallt der Ruf. Erschallen die Fanfaren. Weiß ein jeder weit und breit das hier die Ritter waren. Des Burgherrn Liebste wart nun froh, Da war der Burgherr unmutsvoll Die Lanzen splitternd, Staubgewirr, |
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Im Staube lag der Burgherr nun,
der Jüngling stieg vom Pferde.
"Für diese Schmach", so sprach der Herr,
"mach dich von meiner Erde."
Als kurz darauf die Liebste kam
und nur den Mann am Boden sah,
sagt sie zu ihm:"Was ist gescheh`n ?
Sahst du den schönen Jüngling geh`n?"
Da sagt der Burgherr:"Diesen Recken
ließ ich in finster Keller stecken.
Für meine Schmach mit glühend Stangen,
soll büßen er und auch mit Zangen!"
Das wollt' die Liebste garnicht glauben,
so bitter sei ihr Burggemahl.
Wo er noch nie gequält mit Schrauben
nicht einen hier im Burgental.
So stob' sie hoch zur höchsten Zinne
zu spähen nach der Lockenpracht.
Wär er gefloh'n und käm von hinne
doch sie hat ihn nicht ausgemacht.
Die Sonne tief und rot wie Blut,
so hat sie spähend nicht erkannt;
das der Stürmer ihres Herzens
im Rot am Horizont verschwand.
Mit Tränen war ihr Blick getrübt,
gar schwindlig an der Stirn die Hand.
Die Sonne ging, sie fiel herab
mit flehend flatterndem Gewand.
So war ihr Geist in Stein gefangen
im Keller suchend durch die Zeit.
Das Herz verzweifelt vor Verlangen
und spukt in die Unendlichkeit.
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Im Kreis der Elfen Ich fange die Elfe |
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Doch morgen, ganz zärtlich
Da fang ich sie ein.
Geheimnisvoll liegt tief verborgen
Ein Schatz in deinem sanften Blick.
Kein König könnte mehr besitzen
Und mäß sein Gold auch zwanzig Zoll.
So rein, so klar, so voller Leben
So wunderschön geheimnisvoll.
Der Wintermorgen frisch und klar
stand plötzlich neben mir, eingehüllt in Lichte
Am Fjord ein Männlein, sagt: "Ist wahr,
was ich dir jetzt berichte:
Wir fuhren raus trotz Sturmgebraus
um den Termin zu halten.
Verfolgt von uns'rer Elternschar
die suchten uns zu spalten.
Der Walfisch durch die Fjorde schwamm
gemeinsam mit den Jungen.
Von weit der Sang des Wales klang,
von riesig mollbewandten Lungen.
| Die Brust vibrierte durch den Bass als ich den Laut vernommen. All meine Kleider salzig naß, bin ich davon gekommen. Ein peitschend Wasser unversehns ergriff das kleine Boot; und schleuderte, ich mein: verstehns?, uns alle in die Not. Gar grausig, eine Frau, fünf Mann Denn wisset diese eine Frau, Mein Herz seit diesem Tage ruht, |
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Doch jedes Jahr zur gleichen Zeit
besuch ich diese Küste;
und blick aufs Wasser, dass so weit,
als wenns die Liebste wüßte.
Die Liebste hab ich nie erspäht
auch Wale keine, lange nicht.
Denken sie nun ich bin verdreht,
in meinem Stübchen brennt kein Licht?
Über hundert Jahre schon halt ich meine Wacht
und schau nach meinen Mannen.
Adieu!" zu mir, er hat gelacht.
Hob ab und flog von dannen.
Klatsch!
Mit einem Schlag erwischt,-
klebt an der Wand die Fliege.
Sie legt verzweifelt noch ein Ei,
das landet auf der Stiege.
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Peng! Zap! Doch welcher Laut, ich weiß es nicht, |
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Ha, ha!
Was soll's mich dauert's nicht,
ich bin ja nur der Dichter.
Und alles was dem Mund entfährt
macht fröhliche Gesichter.
Getrennt von einer schwarzen Wand
lebt einst in Transylvanias Land.
Ein greulich Ding, ein schrecklich Tier
bekannt war es wohl als Vampir.
Zur Mittagsstunde in der Nacht
hat es sich auf den Weg gemacht.
Um Lebenssaft zu rauben,
von Jungfern, Lämmern oder Tauben.
Doch tief im Holz Eusebia wohnt
im Schatten einer Fichte.
Ein zauberkluges Wurzelweib
und Retter der Geschichte.
Weil sie den Vampir niedlich fand
der nächtlich durch den Wald entschwand;
macht aus Alraunen ein Gewand
gesäumt mit Glühgewürm am Rand,
dass ihr ganz ausgezeichnet stand.
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Oje, wie soll das enden, Gar garstig wirds um Mitternacht Da bricht er schon durchs Unterholz |
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"Halt", schreit er, ich glaub es kaum
"Hab schöner nie gesehn,
ein Wesen dass so wunderbar
ich glaub mein Herz bleibt stehn.
Wo es doch 1000 Jahre schlüge.
Zu Staub zerfall ich, wenn ich lüge!"
"Beiß mich nicht, du Unhold, du
ich werd dir so gehören.
Den was man liebt bewahret man
und soll man nicht zerstören."
Und sie preßt aus wilden Beeren
für ihn den roten Saft.
"Nun trink er dies und murre nicht,
gibt es genauso Kraft."
"Ich geb' mich hin, reich mir den Kelch,"
spricht er schon ganz im Banne.
"Von nun an reicht dein Zaubertrunk
für die Kraft im Manne."
Nun kommt mit Saft er um die Runden
da er die schöne Hex gefunden.
Es war geheilt nach einem Jahr
der Dämon, welche Wonne.
Und da er ja der Frucht verfalln
erlebt er jetzt die Sonne.
Doch Hochzeit war im Mondenschein.
Die Lämmer warn das Brautgespann,
die Tauben warn die Gäste.
Die Uhl, sie läd zum tanzen ein
auf diesem Jubelfeste.
Wer nicht kämpft der Eisenschwere
die Herzen schnell zu Boden drückt.
Wer sich nicht wehrt den Fesseln, Stricken
und nur sich beugt und kriecht und bückt.
Wie soll dann wenn im Schädelknochen
manch geistig Erbe ausgebrochen;
dieser Wicht dem Leben trotzen
wenn andre nur vor Einfalt strotzen.
Es ist nicht leicht auf dieser Welt
allein im Sumpf und ohne Geld.
Wie's niederträchtig jeden drückt
und nur wer strahlt das Volk entzückt.
Nur Ware zählt und glitzernd Blinken
da hat man Angst vor dem Versinken.
Drum hört nicht auf die Kaspernasen
die ständig um den Erdball rasen.
Nur Denken rein aus Herzensglut
und Liebe tut dir selber gut.
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In Ilidi, dem Land Träume Durch die Zeit ins Licht gestartet Wo ist den dieses Wunderland? |
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Der Wind, er weht ganz leise.
Der Morgen küßt den Tau geschwind
auf väterliche Weise.
Der Morgen geht, der Mittag naht.
Der Wind, er weht ganz leise.
Die Sonne zieht am Firmament
brennend ihre Kreise.
Der Abend senkt sich wie ein Tuch
mitsamt der Nacht, so tönt die Kund,
zärtlich mit dem Monde,
auf das halbe Erdenrund.
Der silbermonden Spiegelschein
fällt sanft mir durch das Fenster rein.
Träumend fällst nur du mir ein.
Der Wind, er weht ganz leise.
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